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9.10.2011
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Berichte Auf dieser
Seite:
- 4. internationales Feuerwehrtreffen in Kitzbühel 2008 (Fredy Benker)
- 3. internationales
Feuerwehrtreffen Kitzbühel (Fredy Benker)
- Oldtimer Reise nach Waging am See,
Sept. 2005 (Fredi Benker)
- Herbstausflug 2004 nach Engelberg
(Roland Huber)
- Kitzbüheler
Oldtimertreffen, Pfingsten 2004 (Fredi Benker / R.Bräuer)
Weitere
Berichte:
- Reise nach Dubai November 2004
- Bilder vom Feuerwehrtreffen in Wetzikon 4.6.2005
- Fotos vom Jodlerempfang 19.6.2005
- Fotos vom Chlaus 2005
4. Feuerwehr-
Oldtimertreffen in Kitzbühel, 10.-12. Mai 2008
Bereits zum dritten Mal machen sich Mitglieder des Oldtimerclubs der
Feuerwehr Adliswil auf den Weg nach Kitzbühel. Während bisher immer der MOWAG den langen
Weg meisterte macht sich dieses Jahr der Willys auf die Reise. Zehn MitgliederInnen lassen
es sich nicht nehmen und begleiten den Oldtimer bei traumhaftem Wetter auf seiner 750 km
langen Bewährungsreise.
Nervenflattern bis zu letzt
Kurzfristig kann am Montag, 5. Mai ein Prüfungstermin im
Strassenverkehrsamt fixiert werden und die Freude ist riesengross als unser 52jähriges
Fahrzeug die Kontrolle problemlos schafft. Ein grosses Dankeschön unserem Technischen
Leiter Ruedi Bräuer und einigen treuen Helfern, welche hunderte von Stunden am Fahrzeug
herumflickten. Donnerstags steht noch die Einlösung des Fahrzeugs an mit der
Nummer ZH 248 868 werden wir in Zukunft ausfahren. Am Freitagabend lässt sich Ruedi eine
Testfahrt um Adliswil nicht nehmen. Aber oh Schreck der Willys streikt an der Albisrampe
und will nicht mehr weiter. Es bleibt nichts anderes übrig als Road Help aufzubieten. Als
der Abschlepper aufkreuzt, springt der Wagen zum Glück wieder an. Eine unruhige Nacht
verbringt der technische Leiter und er entschliesst sich, bereits Morgens um 6.00 Uhr mit
Beifahrer Hermann Von Arx Richtung Kitzbühel aufzubrechen. Ausgeruht besammeln sich
einige Teilnehmer um 7.00 Uhr zur Aufholjagd des Willys doch die Feuerwehr hatte in der
Nacht einen Einsatz und Guido Odermatt somit nur drei Stunden geschlafen. Man sieht das
Kissen immer noch voll in seinem Gesicht... er fährt dann noch etwas später ab! Der
Hauptharst hat den Willys am Arlberg bereits eingeholt und bei der ersten Rast an der
Autobahnraststätte Trofona finden sich alle zufrieden und ausgeschlafen beim Znüni.
Erfreulich, der Willys läuft zur Zufriedenheit des technischen Leiters und um 15.00 Uhr
treffen die Adliswiler in Kitzbühel ein.

Fest in Kitzbühel
Stolz reiht sich der Oldtimer mit der Startnummer 3 auf dem grossen
Ausstellungsgelände unter die 106 Fahrzeuge ein. Es herrscht bereits Feststimmung und
Fotografen sind eifrig dabei, die Oldies abzulichten. Eine Unstimmigkeit breitet sich bei
den Adliswilern aus, das Fahrzeug wird von Ruedi Bräuer mit einem künstlichen
Blumenstrauss geschmückt und das sieht unser Hoffotograf Bruno Bosshard überhaupt nicht
gerne. Der Berichterstatter schweigt zu diesem Thema aus Höflichkeit... Bei einem
gemütlichen Nachtessen beruhigen sich die Gemüter langsam und im wunderschönen Hotel
Kaiserhof träumen alle der morgigen Rundfahrt entgegen. Erneut wollen die Adliswiler
ihren Willys testen und muten diesem die 1000 Höhenmeter auf das Kitzbühelerhorn zu. In
einem Tross von 16 Oldtimern kurvt unser Willys die schmale Gebirgsstrasse hoch. -Jetzt
nur ja nicht anhalten- lautet die Devise von Ruedi, denn der Willys hat immer wieder
kleine Aussetzer. Ist es die Zündung, der Vergaser oder sonst was?


Es ist geschafft, auf 1670 Metern stehen die Oldtimer auf einem
grossen Parkplatz den schon 5 Cars belegen und den und unzähligen Personenwagen die
Rückfahrt versperren. Trotzdem, Freude herrscht und es gibt viele Bewunderer der
Fahrzeuge und ebenso viele Geniesser der von uns mitgebrachten Schokolade, die wir
fleissig verteilen. Nach 2 Stunden wagen sich die Fahrzeuge an den Abstieg. Vom
fortwährenden Bremsen streicht einem ein sonderbarer Geruch in die Nase bis ein lauter
Chlapf alle Adliswiler blass werden lässt. Nervös visiert Ruedi das Strassenbord an. Zum
Glück hat es nur die Untersetzung herausgetäscht und nach etwas hebeln fährt Ruedi wie
auf Eiern ins Tal.
Nun folgt das Eingliedern aller Fahrzeuge in den grossen Corso durchs Zentrum von
Kitzbühel. Hier hat die Schweizer Schokolade Hochsaison. Hampfelweise verteilen sie die
Adliswiler aus dem fahrenden Willys heraus an die dichtgedrängten Kitzbüheler Zuschauer.
Der Willys streikt
| In Sichtweite des Festgeländes will unser Fahrzeug nicht mehr und muss von
der Strasse weggestellt werden. Der Motor ist heiss und bringt keine Leistung mehr. Erneut
Schweissperlen auf der Stirn von unserem Technischen Leiter. Während die andern
Adliswiler etwas deplaziert mit den Schöggeli am Strassenrand stehen zieht der ganze
Umzug an uns vorbei. Hier sieht man die ganze Palette von Bedauern bis Schadenfreude...
Eifrig wird geschraubt, Düsen herausgeblasen, geputzt und alles Mögliche versucht, doch
der Willys will nicht mehr! Wir entschliessen uns den Oldtimer stehen zu lassen und uns
für den festlichen Abend zu stylen. Natürlich lässt es Ruedi keine Ruhe und er stattet
seinem Schützling zusammen mit dem gelernten Automechaniker Guido Odermatt nochmals einen
Besuch ab. Als Guido den Zündverteiler begutachten will erteilt der ihm einen starken
Stromstoss. Merke dir Guido: für dieses Auto ist nur Ruedi zuständig... problemlos
lässt sich danach der Willys auf dem Standplatz fahren. |
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Unterhaltungsabend
In der grossen Festhalle herrscht bereits grosse Stimmung und eine
Blasmusik heizt den Feuerwehrleuten gewaltig ein. Zur Verwunderung des Servierpersonals
schmeckt die Grillade einigen Adliswilern so gut, dass sie gleich zwei Portionen
verspeisen. Nun ist die Zeit für die weltbekannte Oberkrainer Kappelle Slavko Avsenik.
Nach anderthalb Stunden hat unser Präsident diese Musik enorm auf dem Kicker die
spielen immer bum bam, bum bam... Er sehnt sich der Übergabe des Andenkens entgegen und
ist heilfroh, dass er den still vor sich herstinkenden Laib Tilsiter endlich
den Organisatoren übergeben darf. Nun nichts wie raus und noch irgendwo in Ruhe einen
Dessert geniessen. In einem kleinen Restaurant klingt ein ereignisreicher Tag aus.
Problemlose Heimreise
Während dem Frühstück ist Ruedi Bräuer die Anspannung deutlich
anzumerken. Komme ich mit dem Willys ohne Probleme nach Hause - wäre ich doch nur schon
dort. Erneut will er vor den übrigen abfahren, wieder begleitet von Hermann. Gespannt
warten drei Adliswiler auf die Geräusche des Anlassers und siehe da, es geht. Nun nichts
wie weg. Ein Winken da eine Verabschiedung dort und der Willys lässt Kitzbühel hinter
sich. Anderthalb Stunden später fahren die restlichen Teilnehmer ebenfalls der Heimat
entgegen. Sie werden den Willys erst wieder in Adliswil antreffen, denn Ruedi kennt nur
eins, möglichst keine Pausen und durchfahren.
Wenn einer eine Reise tut so kann er was erzählen, das können die
zehn Adliswiler ganz klar bestätigen. Einhellig ist die Meinung, es hat sich gelohnt, es
war ein Plausch. Nun ist wieder Arbeit angesagt, denn den Aussetzer des Willys muss auf
den Grund gegangen werden und das heisst wieder dreckige Hände und viel Schweiss...
Alfred Benker
3.
Internationales Feuerwehr-Oldtimertreffen Kitzbühel
3.-6. Juni2006
Frühmorgens um
6.00 Uhr besammeln sich 14 Teilnehmer, um im gemütlichen 80 Kilometertempo die 436
Kilometer Richtung Kitzbühel unter die Räder zu nehmen. Während die drei
Begleitfahrzeuge ob des langsamen Tempos beinahe einrosten, tuckert unser 42-jähriger
MOWAG mit voller Leistung und dröhnendem Motor seinem Ziel entgegen. Man merkt es
deutlich, diese Strecke kennt unser Oldtimer bestens, stand doch bereits 2004 Kitzbühl
und 2005 Waging auf dem Programm.
In Kitzbühel ist immer etwas los, dies
bestätigt sich gleich bei unserer Ankunft. Im Zentrum steht das Ziel des Oldtimer
Alpenrailys. Bantleys, Mercedes, Maserati und viele weitere Exklusivitäten gibt es zu
Bewundern. Gut betuchte Leute in historischen Kostümen begegnen einem Schritt auf
Schritt. Nun ist auch klar, wieso unsere Teilnehmer nicht mehr alle im selben Hotel
untergebracht werden können.
Schlotternde MitgliederInnen
Bei nasskalter Witterung besteigen gegen
Abend alle Teilnehmer die Hahnenkamm-Bahn. Andächtig und voller Bewunderung schweifen die
Blicke über die Abfahrtsstrecke Streif, welche alljährlich von den Skigladiatoren Cuche,
Mayer und Co. bewältigt werden. Trotz leichtem Schnellfall lassen es sich einige nicht
entgehen, mit zitternden Knien vom Starthaus aus in die Tiefe zu schauen. Zum Glück liess der wenige Schnee einen Start
nicht zu.... Viel lieber bewegt man sich ins Bergrestaurant, wo der Startschuss zum
Oldtimertreffen mit Begrüssung und Nachtessen ansteht. Anfangs scheint es im angebauten
Zelt noch wohlig warm aber langsam steigt die Kälte durch den Holzboden die Beine der
Teilnehmer hoch und schlottern ist angesagt. Da mag auch der einsame Handharmonikaspieler
keine Wärme aufkommen lassen. Vorzeitig verlassen durchgefrorene Adliswiler den
Hahnenkamm und wagen bei der Rückfahrt nochmals verstohlen einen Blick auf die
sagenumworbene Streif. Gleich neben der Talstation befindet sich das Hotel Schweizerhof,
welches jeweils das Domizil der Schweizer Skinati ist. Beim Vogelbeeren-Schnaps, einige
behaupten zwar heute noch es sei Vogelgrippeschnaps, kehrt wohlige Wärme zurück und die
Erinnerung an den verpassten Dessert macht sich im Magen bemerkbar. Die Bedienung schleppt
Apfelstrudel und Tortenstücke herbei, wobei einige ganz coole Typen sich auch schon
wieder an Coupe Dänemarks etc. heranwagen. Wenn unsere Skinati auch immer soviel
konsumiert, sind die Resultate der vergangenen Saison durchaus verständlich...
Grosse Rundfahrt und Defilé
Am Sonntag befindet sich Kitzbühel voll
in der Hand der Feuerwehren. Rote Fahrzeuge beherrschen das Stadtbild und Uniformen sind
trumpf. Leider muss die Fahrt aufs Kitzbühlerhorn abgesagt werden, da zuviel Neuschnee
auf der Strasse liegt. Punkt 14.00 Uhr wird zur zweistündigen Rundfahrt gestartet. Eine
wahre Pracht, da wird einfach der normale Verkehr angehalten und 115 Feuerwehrfahrzeuge
fahren in gemütlichen Tempo durch die nähere Umgebung. Über St. Johann, Oberndorf,
Reinache, Reith führt die Fahrt zurück nach Kitzbühl. Unterwegs steigen zwei Fahrzeuge
mit Motorenproblemen aus. Dies behindert jedoch den Umzug keineswegs und pünktlich um
16.00 Uhr defilieren wir im Stadtzentrum von Kitzbühl unter einer gewaltigen
Zuschauermenge. Auf der ganzen Umzugsroute haben wir einen Dreikilosack mit Schweizer-Schögeli verteilt. Das nächste Mal
nehmen wir die doppelte Menge mit, denn es reicht im Zentrum zum Schluss nur noch für
wenige Kinder. An dieser Stelle möchten wir noch den Kameraden aus Chiemsee herzlichst
danken, sie haben drei Adliswiler in ihrem Fahrzeug mitgenommen, welche im MOWAG keinen
Platz gefunden haben. Unermüdlich hat Bruno an verschiedensten Standorten mehrere hundert
Fotos geschossen. Zum Glück hat er eine wasserdichte Fotoausrüstung und ihr könnt die
Fotos jetzt herunterladen.
Ausklang
Um 20.00 Uhr besammeln sich alle Teilnehmer
nochmals und es werden die Ehrengeschenke verteilt. Ein Kristallener Aschenbecher von
Swaorovski und ein hölzernes Kitz wird in Zukunft unseren Vereinsraum schmücken (ich
hoffe Bea verbietet den Stumpenheinis das Rauchen...). Wir übergeben den Organisatoren
einen Laib Käse, der die vergangenen zwei Tagen still vor sich her gestunken hat... Bei
einer so grossen Teilnehmerzahl ist es schwierig lange zu reden, deshalb beschränkt man
sich hier nur aufs wirklich Nötigste und die Live-Musik kann das Zepter übernehmen.
Smalltalk kann man vergessen, jetzt wird Stimmung gemacht bis die Hähne krähen. Die
Adliswiler ziehen sich noch ein wenig in die ruhige Hotelbar zurück und geniessen den
Vogelbeerischnaps.
Heimreise
Leider haben wir für die Rückkehr mit unserem
Oldtimer am Pfingstmontag keine Bewilligung auf Schweizer Strassen erhalten und somit wird
ein Zusatztag eingeschaltet. Da das Wetter sich nun doch noch versöhnlich zeigt, kann der
Ausflug aufs Kitzbühelerhorn trotzdem nachgeholt werden. Auf halben Weg dröhnt unser
Mowag doppelt so laut, der Auspuff hat sich selbständig gemacht. Guido unser Technischer
Leiter führt eine Notreparatur durch und die Abgase nehmen wieder den normalen Lauf. Bei
herrlichen Wetter geniessen wir die Bergwelt. Anderntags fahren wir vor Insbruck voll in
den Lastwagenstau, die nächste Ausfahrt wird sehnlichst erwartet. Der geplante
Einkaufsstopp im Zentrum von Insbruck wird über Nebenstrassen angefahren. Die Schmuggler
kaufen Fleisch was das Zeugs hält. Damit wir in der Schweiz nicht noch ins
Nachtfahrverbot hineinkommen, drängt der Präsi zur Weiterfahrt. Glücklich erreichen wir
gegen 20.00 Uhr Adliswil und alle sind zufrieden, dass der Auspuff durchgehalten hat.
Adliswil, 7. Juni 2006
Alfred Benker
Bilder Kitzbühl
Bilder Alpanrallye
Bilder FW Oldtimertreffen |
Oldtimer-Reise nach Waging am See
(D)
Vom 9.-12.
September 2005 war für 12 Mitglieder des Oldtimerclubs der Feuerwehr Adliswil der
Jahreshöhepunkt.
Unser Oldtimer,
mit Jahrgang 1963, war bereits vor einem Jahr in Kitzbühel, doch diesmal sollte die Reise
noch 90 Kilometer weiter führen. Wohl noch etwas schlaftrunken setzte sich unser
Präsident frühmorgens hinters Steuerrad und verpasste prompt die Einfahrt auf die
Autobahn Richtung Chur... Für Heiterkeit war bei den drei folgenden Begleitfahrzeugen
jedenfalls bereits gesorgt.
Danach gings
aber zügig voran. Bis nach dem Arlbergtunnel war kein Halt mehr angesagt. Die dortige
WC-Anlage hatte jedenfalls Hochbetrieb. Der Vizepräsident setzte sich nun hinters Steuer
und mit Rückenwind und etwas mehr als den erlaubten 80 Sachen tuckerte der MOWAG bergab
Innsbruck zu. Nun liess der Zeitplan doch noch eine Mittagspause zu und die ersten
Wienerschnitzel wurden verzehrt. Der technische Leiter klemmte sich darauf hinters Steuer.
Vor dem deutschen Grenzübergang hatte auch der Mowag Durst. Für die 145 Liter Benzin hat
Bruno Bosshard Märkli für drei BP-Miniatur-Lastwagen erhalten, welche er gleich vor Ort
einlöste (arme Eva wo hast du eigentlich noch Platz?). An der Mautstelle wollte unser
Chauffeur Guido mit seiner Feuerwehruniform Eindruck schinden, doch es war die alte
Meldestelle und niemand weit und breit sichtbar. Es wurde einstimmig entschieden, dass
für einen Feuerwehr-Oldtimer keine Maut bezahlt werden muss... Mit den zwei
Navigationsgeräten machten wir uns nun auf die Suche nach unserem Ziel Waging welches wir
um 15.30 Uhr ohne Umweg fanden. Nach dem Bezug des Hotels und kurzer Besichtigung des
schmucken kleinen Städtchens trafen wir uns zum Essen mit unserem Waginger Kontaktmann
Sigi Weber. Während sich unser Kassier, als weltgewandter Mann, gleich um die Herkunft
der Serviertochter kümmerte, outete sich
unsere Aktuarin, nach jahrelanger Abstinenz, als Liebhaberin von Klaren. Ein gemütlicher
Abend klang gegen Mitternacht aus.
2.
Grenzüberschreitendes Oldtimertreffen Waging am See
Am Samstag um
10 Uhr fuhr unser Mowag auf dem Festplatz ein und als die Weitestgereisten teilte uns der
Präsident, Heinz Neumann vom organisierenden Verein "Freunde
der historischen Feuerwehren Chiemgau e.V.", einen Ehrenplatz auf dem
Festgelände zu. Speziell wurden wir vom stellvertretenden Bürgermeister Sepp Daxenberger
mit Wappenscheibe und einer Chronik geehrt. 56 Oldtimerfahrzeuge zierten den Festplatz.
und es galt einiges zu bestaunen und zu fotografieren. Weisswürste und Bretzel fanden
reissenden Absatz und das Gespräch drehte sich um all die schmuck herausgeputzten Oldies.
Gegen 13.00 Uhr wurde zur gemeinsamen Rundfahrt über 30 Kilometer gestartet. Durch eine
reizende Landschaft schlängelten sich die Oldtimer rund um den Wagingsee und gaben den
diversen Fotografen gute Möglichkeiten. Eigentlich wollten wir die mitgebrachten
Schweizerschöggeli an die Zuschauer am Strassenrand verteilen, aber Leute waren wegen der
Mittagszeit etwas spärlich anzutreffen, trotzdem brachte uns diese Aktion sehr viel Lob.
Jede Delegation erhielt zum Abschluss als Erinnerungsgeschenk einen gravierten Teller. Nun
brauchen wir wirklich einen eigenen Vereinsraum um all die Trophäen aufzustellen! Nach
dem Nachtessen in unserem Stammlokal zeigte uns Sigi auf seinem Laptop alle
während des Tages, von unseren Hoffotografen Bruno und Guschti, geschossenen
Schnappschüsse.
Infolge
Sonntagsfahrverbot in der Schweiz hat sich unsere Reiseleiterin entschlossen einen
Zwischenhalt einzuschalten. Kufstein, die Perle Tirols war uns jedenfalls einen Besuch
wert bevor wir im Jägerhof in Kolassberg übernachteten.
Vier Tage
vollgepackt mit Erinnerungen und neuen Freundschaften, kulinarische Höhepunkte
(Riesen-Wienerschnitzel bis zum abwinken) ein MOWAG der ohne Probleme annähernd 1000 km
zurückgelegt hat bleiben für die Teilnehmer unvergesslich. Ebenso die Polizeibusse die
unser Beisitzer kurz vor dem Ziel noch eingefangen hat...
Text: Fredi Benker
Bilder von Gusti
Bilder von Hami
Bilder von Bruno
Bericht in den Lokalnachrichten vom Chiemgau |
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OCdFA-Herbstausflug 2004
Am Samstag, den 23. Oktober 2004
um 10.20 Uhr, trafen sich über zwanzig Vereinsmitgliedern, vor der Werkstatt von Richi,
zum traditionellen Herbstausflug. Mit zwei Kleintransportern der Firma Dreieck-Transfer
(die Firma ist ein grosszügiger Sponsor für unseren Verein) ging es Richtung Engelberg
(OW), durch das Sihltal, via Autobahn unter der Stadt Luzern durch und bei der Ausfahrt
Stans über die Kantonsstrasse zu unserem Endziel auf 1002 m. über Meer. |
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Um 12.30 Uhr stand dann der Besuch der Schaukäserei im
Klosterareal Engelberg auf dem Programm. Vom fach-kundigen Führer wurde uns der
Käseherstellungsprozess erklärt und was es alles dazu braucht. Mit grossem Stolz wurde
mehrmals darauf hingewiesen, dass fast ausschliesslich silofreie Engelberger Milch zur
Herstellung der verschiedenen Käsesorten verwendet wird. Natürlich konnten wir auch
einige Versucherli auf der herum-gereichten Käseplatte geniessen. Einzig bei
Andy Ringger kam die Käseplatte nicht mehr weiter, denn er meinte, die ganze
Degustationsplatte sei für ihn bestimmt. Nach einigem zureden reichte er schweren Herzens
die Platte mit den Versucherli weiter. Nach der ca. 45 minütigen Führung
bestand noch die Möglichkeit Käse einzukaufen, was auch viele taten. Der Schreibende
freute sich schon jetzt, auf den Käseduft, der sich im Bus entwickelt, auf
der späteren Heimreise nach Adliswil. |

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Nun nahm unser Reiseleiter und OCdFA Präsident Richi Feierabend das Zepter
in die Hand. Er führte alle in die Klosterkirche Engelberg und bat uns um etwas Ruhe und
Besinnlichkeit. Besonders erwähnte er, dass wir jetzt vor der grössten Orgel in der
Schweiz stehen. Die Orgel ist mit total 137 Registern ausgerüstet. Auf einer Anhöhe,
etwas oberhalb der Kirche, konnte dann Richi (er ist hier in Engelberg auf-gewachsen)
seinen vollen Heimvorteil ausspielen. Er erzählte Geschichten und Anekdoten von den
Bergen, Tälern und was er alles in seiner Jugendzeit erlebt und angestellt hat.
Selbstverständlich erfuhren die aufmerksamen Zuhörer auch, wie er seine Frau Beatrice
hier kennen gelernt hatte. Nach seinen Ausführungen hatten wir noch genügend Zeit uns im
Ort umzusehen, einzukaufen oder einfach die Füsse zu vertreten.
Der
gemeinsame Zvieri wurde ebenfalls in der Ortschaft Engelberg eingenommen und
zwar im Gasthof mit der gleichen Bezeichnung. Während dem Essen und der verbleibenden
Zeit vor der Rückreise nach Adliswil, fand man genügend Zeit für ein Gespräch mit
seinen Tischnachbarn.
Im
Namen aller Beteiligten möchten wir Dir Richi und Deiner Frau Beatrice für die tollen
Stunden recht herzlich Danke-schön sagen. Es war ein toller Ausflug und wir alle freuen
uns bereits auf den Nächsten. Nochmals herzlichen Dank.
Adliswil, den 2.
Nov. 2004/Hu Roland
Huber

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2.
Kitzbüheler Feuerwehr- Oldtimertreffen, Pfingsten 2004. |
| Nach enormer Vorbereitung
seitens des technischen Leiters Guido, vor allem aber unserer unermüdlichen Aktuarin Bea
und des Präsis Richi wagten sich 18 Mitglieder mit dem 41 jährigen MOWAG auf dessen wohl
längste, fünftägige Reise. Eskortiert von drei Begleitfahrzeugen tuckert der MOWAG am
Freitagmorgen im gemütlichen 80-km-Tempo auf der Autobahn Richtung Liechtenstein. Dort
staunte selbst der Zöllner nicht schlecht ob dem Veteranen und liess ihn mit den besten
Wünschen zu seinem ersten Auslandeinsatz passieren. |
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Bei der Mautstelle am
Arlbergtunnel die nächste Überraschung: unser Oldie durfte gratis passieren. Mit
beruhigend gleichmässig tuckerndem Motor erreichten wir nach insgesamt sechs Stunden Fahrt das erste Etappenziel,
Innsbruck. Bei einem feinen
Nachtessen klang der erste Tag dieser Reise gemütlich aus. |
| Am
Samstagvormittag, noch vor der Weiterfahrt zum Reiseziel Kitzbühel, wurden die Reisenden
von der Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck, Frau Hilde Zach, empfangen und gleich zu
einer interessanten Führung durchs Rathaus und auf die Aussichtsterrasse mit Blick auf
die Altstadt geführt. Aus so berufenem Mund informiert zu werden, schmeichelte den
Adliswilern sehr.

Nach einem Abschiedsapéro wurden die
letzten zirka 150 Kilometer in Angriff genommen. Kein grosses Problem für unsern
Oldtimer.
Während für die Teilnehmer ein
gemütliches Hotel im Zentrum der Stadt Kitzbühel zur Verfügung stand, konnte der Mowag
auf dem Festgelände, inmitten von weiteren 88 Oldtimer-Fahrzeugen, von vielen
schaulustigen und begeisterten Besuchern bestaunt werden |
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| Für den Abend
stand der Kameradschaftsabend für Teilnehmer und Bevölkerung auf dem Programm. Erneut
stand ein Bürgermeister im Mittelpunkt. Diesmal liess es sich das Oberhaupt von
Kitzbühel nicht nehmen zur Festeröffnung den Bieranstich persönlich zu vollziehen.
Viele interessante Gespräche und gute Stimmung brachten die Teilnehmer schon bald zum
Schunkeln und Singen und einige standen schon bald auf den Bänken... |
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Am Sonntag sollten die Oldies
bewegt und so der weiteren Bevölkerung von Kitzbühel und Umgebung gezeigt werden. Kurz
vor dem Start überraschte uns unser Hauptsponsor, Urs Weyermann, der mit seiner Partnerin
Rita extra nach Kitzbühel reiste, um uns einen Frühschoppen in Form von Adliswiler-Wein
zu kredenzen. |
Bergtaugliche
Fahrzeuge wagten danach den Aufstieg zum Kitzbüheler Horn. Natürlich war auch unser
MOWAG dabei. Immerhin waren für die 24 Fahrzeuge auf einer Strecke von acht Kilometer
fast 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Eine wahre Augenweide, wie sich die rote Kolonne bei
strahlendem Wetter langsam durch die steilen Kehren nach oben kämpften! Natürlich
standen die Fahrzeuge auf dem 1760 Meter hohen Kitzbüheler Horn bei den zahlreichen
Berggänger schon bald im Mittelpunkt des Interesses. Bei Livemusik und einem guten
Mittagessen blieb den Teilnehmern noch genügend Zeit die herrliche Bergwelt zu bestaunen
und einen kurzen Rundgang zu unternehmen. Während bei der Bergfahrt nur ein Fahrzeug
Probleme hatte, waren es bei der Talfahrt deren drei, wovon eines sogar die Fahrzeughilfe
beanspruchte. . |
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Doch am Ziel der Sternfahrt
fanden sich dann alle Fahrzeuge wieder ein und der grosse Umzug, eine Route über 35
Kilometer durch umliegende Dörfer, konnte pünktlich um 15.30 Uhr gestartet werden.
Beeindruckend wie der Corso von 91 Feuerwehrfahrzeugen problemlos über die ganze Strecke
geführt wurde und vor allem, wie viele Leute zuschauten. Mit unserer Startnummer 52 waren
wir optimal in der Mitte des Umzugs platziert und konnten jeweils bei Abzweigungen den
ganzen Umzug einsehen. Ein Teilnehmer bewältigte die ganze Strecke auf seinem
Oldtimer-Velo, selbstredend natürlich voll ausgerüstet mit Helm und nostalgischer
Uniform. Der Höhepunkt bildete die Durchfahrt in Kitzbühel. Hier wähnte man sich am
Zürcher Sechseläuten, genau so dicht standen jedenfalls die Leute und klatschten bei
jedem Fahrzeug mächtig. Da nur zwei Fahrzeuge aus der Schweiz teilnahmen, bekamen wir
jeweils grossen Sonderapplaus und herzliche Hopp-Schwyz-Rufe. Dank Ruedi Bräuer, der als
Beifahrer eine grosse Schweizerflagge an Herrmann's Walkingstock befestigte und zum
Seitenfenster hinausschwenkte, waren wir schon von weitem sichtbar |
Zum
Galaabend mit Prämierung trafen sich nochmals alle in der Festhalle. Während auf
Grossleinwand gelungene Fotos der Fahrzeuge vom Ausflug gezeigt wurden, stieg natürlich
der Lärmpegel begeistert an, wenn das eigene Fahrzeug aufleuchtete. Als Erinnerung wurde
jeder Gruppe ein Präsent überreicht: ein aus Holz angefertigtes Kitz mit einer Glasperle
als Auge. Belohnt als Team mit dem weitesten Anfahrtsweg beschenkten uns die Veranstalter
noch zusätzlich mit einem Glasrelief. Mit Verabschiedung und dem Versprechen an andern
Treffen auch wieder dabei zu sein, neigte sich ein wunderschöner und unvergesslicher
Anlass dem Ende zu.
Am
andern Morgen machten wir uns auf die Rückreise. Kaum auf der Autobahn, bereits eine
Grosskontrolle für Lastwagen. Die Polizisten jedoch liessen uns ohne Probleme passieren
und wünschten eine gute Heimreise. Als Leckerbissen für die mitgereisten Frauen (und
auch Männer, die es allerdings nicht zuzugeben wagten), machten wir bei Swarovski halt.
Nach der imposanten Ausstellung packte einige die Kauflust und sie deckten sich mit
schönen Glaskreationen ein.
Da
in der Schweiz für Lastwagen Sonntagsfahrverbot besteht, war erneut Innsbruck als
Zwischenstation geplant. Ein letztes Mal mitten in der Altstadt die österreichischen
Spezialitäten geniessen.
Bei
der Kontrolle des Fahrzeugs am Dienstagmorgen entdeckte Guido eine Wasserlache unter dem
MOWAG. Besorgt wurde der Kühler untersucht. Verdacht auf Defekt der Wasserpumpe. Nach
einigem hin und her und auffüllen des Wassers durfte unser Präsident, Richard
Feierabend, dann doch hinters Steuerrad, mit dem Befehl, stets auf den Kühlanzeiger zu
achten. Aber unser Oldie liess uns nicht im Stich und bewältigte die ganze Rückreise
ohne Probleme. Auch der Tankstelleninhaber in Liechtenstein hatte seine helle Freude als
er für Fr. 166.- Benzin verkaufen konnte...
Überglücklich
fuhren wir um 16.30 Uhr wieder in Adliswil ein. Zuverlässig und ohne grössere Probleme
hatte der MOWAG während den fünf Tagen 818 Kilometer zurückgelegt. Eine stolze Leistung
für unseren Oldie der damit all den fleissigen Helfer dankte, die während Jahren
das alte Fahrzeug fahrtüchtig erhalten haben
Text: Fredi Benker
Bilder, Redaktion, Darstellung: Ruedi
Bräuer
17.6.2004
In folgenden Bildergalerien finden sich noch
zusätzliche Fotos:
Fahrzeuge
1
Ausflug aufs
Kitzbüheler-Horn
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